MSH

(Mobile Sonderpädagogische Hilfe)

Heilpädagoginnen fördern Kinder in Kindertagesstätten, Frühförderstellen und in der Familie. Sie beraten Eltern und Erzieherinnen und bieten Fortbildung an.
Ziel ist, durch präventive Maßnahmen die Einschulung in die allgemeine Schule zu ermöglichen.

MSH / KG

(Mobile Sonderpädagogische Hilfe im Kindergarten)

 

Welche Aufgaben hat die MSH?

Die MSH versteht sich als präventives und integratives Angebot für Kinder mit Sprachauffälligkeiten und Entwicklungsverzögerungen im Kindergarten. Durch die Intervention der MSH soll möglichst vielen Kindern im Vorschulalter ein Verbleib im Regelkindergarten und ein problemloser Start in die Grundschule ermöglicht werden. Die MSH will Erzieherinnen und Eltern unterstützen durch Beratung und sonderpädagogische Förderung der Kinder mit Sprach- und Entwicklungsauffälligkeiten.

Wie arbeitet die MSH?

Voraussetzung für den Einsatz der MSH ist das Einverständnis der Eltern und der Kindergartenleitung. Grundlage der Förderung ist eine Diagnose. Dazu gehören neben der diagnostischen Erhebung durch die MSH auch die Beobachtungen der Eltern und Erzieherinnen. Nach Ermittlung des Förderbedarfs folgen Gespräche mit den Eltern und den Erzieherinnen über Fördermöglichkeiten im Kindergarten und zu Hause. Auch kann die MSH auf andere Förderangebote wie Logopädie, Ergotherapie, … hinweisen und den Erstkontakt herstellen. Eine Förderung durch die MSH erfolgt in der Regel einmal wöchentlich oder 14 tägig je nach Dringlichkeit und der zur Verfügung stehenden MSH-Stunden. Unter Einbindung der Eltern und der Erzieherinnen werden die Kinder einzeln oder in Kleingruppen in den Bereichen Sprache, Wahrnehmung, Motorik und Sozialverhalten durch die MSH gefördert.

Ein Anmeldeformular für die Mobile Sonderpädagogische Hilfe finden Sie hier.