Greta Fischer: "Ankommen"

Ein Film über Greta Fischer

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Der Film

Der Film stellt das Gefühl des Ankommens nach einem einsamen, menschlich bedrohtem Unterwegs-Sein, aus der Sicht eines Kindes dar. Deshalb wird, außer in der „Kofferauspack-Szene“, welche ursprünglich die Herkunft der Kinder entschlüsseln sollte, auf einer emotionalen Ebene in Bildern gesprochen.

Beim Dreh des Filmes konnten sich die darstellenden Schülerinnen und Schüler mit einem Teil der negativen Vergangenheit Deutschlands kritisch auseinandersetzen. Sie stellten Fragen zu den Fotos von damals, den Drehorten und vor allem zu ihren eigenen Rollen. Staunen und Betroffenheit regten sie zu Gedanken an und berührten sie. Geschichte wurde so für sie einfühlend verstehbar und zu einem prägenden Teil ihres Wissens.

Nach einigen Drehs begannen sie in filmischen, sequentiellen Zusammenhängen zu denken und wollten genau wissen, wie ihr Film zu einem fertigen Ganzen von technischer Seite her werden wird.

Der Film vollbrachte die erstaunliche Wandlung der Schülerinnen und Schüler zum eigenverantwortlichen Akteur, der mitdenkt, hinterfragt, entwirft, im Team verantwortungsvoll handelt und sich mit dem Ergebnis und dessen Inhalten identifiziert.

auf der Wanderschaft

Irmgard Wilfurth, Greta-Fischer-Schule 2014